DIGITALES MARKETING

Was kostet Geofencing für Restaurants?

Werbebudget, Tools, Agentur – was du wirklich einplanen musst, und wie viel schon mit kleinem Budget geht.

Michael Hanßen · Juni 2026 · 5 Min

„Was kostet das?" ist die erste Frage jedes Gastronomen – und beim Geofencing gibt es eine gute Antwort: Du bestimmst das Budget selbst. Es gibt kein Mindest-Investment von tausenden Euro. Entscheidend ist nicht, wie viel du ausgibst, sondern wie zielgenau.

Was kostet Geofencing für Restaurants – Budget für Standort-Marketing

Dieser Beitrag ist Teil unseres Geofencing-Guides für Restaurants. Wenn du erst wissen willst, wie Geofencing überhaupt funktioniert, starte dort – hier geht es konkret ums Geld.

Die zwei Kostenblöcke

Geofencing-Kosten setzen sich immer aus zwei Teilen zusammen: dem Werbebudget (das Geld, das tatsächlich an Meta, Google & Co. fließt, damit deine Anzeige ausgespielt wird) und – optional – den Technik- bzw. Dienstleisterkosten (Tools, App-Push-System, Betreuung). Wer selbst über die Werbeanzeigen-Manager arbeitet, zahlt nur den ersten Block.

Was kostet das Werbebudget?

Lokale Radius-Kampagnen sind erstaunlich günstig, weil die Zielgruppe klein und genau ist. Realistische Richtwerte:

AnsatzBudgetWofür geeignet
Einsteiger5–10 € / Tagfester Radius, ein klares Angebot (z. B. Mittagstisch)
Aktiv10–20 € / Tagmehrere Standorte/Anlässe, A/B-Tests
Kampagne300–600 € / MonatNeueröffnung, Event, Saison-Push

Abgerechnet wird meist pro 1.000 Einblendungen (TKP) oder pro Klick. In einem engen Umkreis zahlst du oft nur wenige Cent pro erreichtem Menschen – weil du eben nicht die halbe Stadt bewirbst, sondern nur die Leute, die wirklich in der Nähe sind.

Tool- und Dienstleisterkosten

Beispielrechnung: Stadtrestaurant, 1.000-m-Radius

Angenommen, du bewirbst deinen Mittagstisch werktags im Umkreis von einem Kilometer mit 400 € Monatsbudget. Damit erreichst du je nach Stadt grob 30.000–60.000 Einblendungen. Wenn davon nur ein kleiner Bruchteil zu Gästen wird – sagen wir 80 zusätzliche Mittagsgäste à 15 € – stehen 400 € Kosten rund 1.200 € Mehrumsatz gegenüber. Genau dafür misst du von Anfang an mit (mehr dazu im Guide unter „ROI & Erfolgsmessung").

Lohnt sich das?

Geofencing rechnet sich vor allem dann, wenn du ein spontan einlösbares Angebot hast: Mittagstisch, Happy Hour, freie Tische heute Abend, ein Event. Wer hungrig in der Nähe ist, reagiert auf den richtigen Impuls sofort. Für langfristige Markenbildung allein ist es weniger geeignet – da spielen Bewertungen, Profil und Website (deine KI-Sichtbarkeit) die größere Rolle.

📍 Den ganzen Überblick?
Funktionsweise, Use Cases, Tools, DSGVO & ROI im kompletten Guide.
Zum Geofencing-Guide →

Hinweis: Alle Preise sind Richtwerte aus der Praxis (Stand 2026) und hängen stark von Stadt, Wettbewerb und Angebot ab. Sie ersetzen kein individuelles Angebot.

Mehr zum Thema Geofencing

Geofencing-Guide
Guide

Geofencing für Restaurants: der komplette Guide

Geofencing DSGVO
Recht

Geofencing & DSGVO: rechtssicher werben

Geofencing Tools
Tools

Geofencing-Tools im Vergleich

Geofencing ohne Streuverlust?

Wir richten deine Radius-Kampagnen so ein, dass jeder Euro bei Gästen in deiner Nähe landet – messbar.

Jetzt Kontakt aufnehmen