Es begann mit einem Stirnrunzeln. In unzähligen Gesprächen mit Gastronomen, Hoteliers und Handwerkern fiel uns immer dasselbe auf: Sobald Worte wie „KI-Sichtbarkeit", „AEO", „GEO" oder „AIO" fielen, kam das Stirnrunzeln. Technisch, abstrakt, kalt – dabei ist die Sache dahinter für jeden Betrieb existenziell.
Das Problem hat einen einfachen Kern
Früher googelte der Gast und verglich zehn Treffer. Heute fragt er ChatGPT, Perplexity oder Google AI – und bekommt nur drei oder vier Empfehlungen, oft nur eine einzige. Die entscheidende Frage ist also nicht mehr „Auf welchem Platz stehe ich in der Liste?", sondern: „Werde ich in der Antwort überhaupt genannt – und an welcher Stelle?"
Für genau diese Frage fehlte ein Wort. Eines, das man sich merkt. Eines, das man im Gespräch benutzen kann, ohne vorher eine Schulung zu halten.
Der Funke kam von ganz oben
Den letzten Anstoß gab ausgerechnet einer der Köpfe hinter der KI-Revolution. In einem Interview brachte es OpenAI-Chef Sam Altman auf den Punkt: Die Zukunft der Suche liege nicht mehr darin, dem Nutzer „10 ranked webpages" zum Durchklicken zu liefern, sondern ihm direkt die Antwort zu geben. Dieser Gedanke war der Auslöser. Denn wenn die Antwort der neue Ort ist, an dem über Sichtbarkeit entschieden wird, dann braucht es einen Begriff für die Position in dieser Antwort. So wurde aus einer Branchen-Debatte ein Wort.
So entstand APOSI
Aus diesem Bedürfnis heraus haben wir einen Begriff geprägt: APOSI. Er steht für Answer POSItion – die Position in der Antwort. Gesprochen: a-PO-si.
Dein APOSI ist die Antwort auf eine simple Frage: Wenn ein Gast die KI nach einer Empfehlung fragt – wirst du genannt, und wie weit vorne? Kein Fachjargon, kein Maschinenraum. Nur die eine Sache, auf die es ankommt.
Warum ein Wort den Unterschied macht
Sprache formt Verständnis. „SEO" war einmal Fachchinesisch – heute weiß jeder Unternehmer ungefähr, was gemeint ist. „AEO" und „GEO" gingen denselben Weg, blieben aber im Maschinenraum der Agenturen hängen. Sie beschreiben die *Technik*, nicht das *Ergebnis*. APOSI dreht das um: Es benennt das Ergebnis, das jeder Betrieb will – genannt zu werden, wenn es zählt.
Unsere Vision: ein gemeinsamer Begriff
Wir haben APOSI nicht geprägt, um es für uns zu behalten. Im Gegenteil – ein Begriff wird erst dann wertvoll, wenn ihn viele benutzen. Deshalb ist das hier ausdrücklich eine Einladung: an andere Agenturen, an Berater, an jeden Unternehmer. Nutzt APOSI. Fragt einander „Wie ist dein APOSI?". Macht es zum gemeinsamen, einfachen Wort für die Platzierung in der neuen KI-Suchwelt.
Unser Ziel ist offen ausgesprochen: APOSI soll der Standardbegriff werden, mit dem Unternehmen über ihre Sichtbarkeit in der KI-Suche reden – so selbstverständlich, wie heute über das Google-Ranking gesprochen wird. Ob das gelingt, entscheidet nicht eine Agentur, sondern die Branche. Wir machen den Anfang.
Der Begriff APOSI wurde 2026 von Michael Hanßen (Gastronom 2030 · Hirschberg.Group) geprägt. Du darfst ihn frei verwenden – nenn nur die Quelle. 😉 Mehr zur Definition: Was ist APOSI?